OST-TRIP Start

INHALTSVERZEICHNIS:
REPORT 01: Abreise aus der Schweiz
REPORT 02: Auf dem Weg nach Dresden
REPORT 03: Quer durch Polen
REPORT 04: Wir entdecken Litauen
REPORT 05: Weiter nach Lettland
REPORT 06: Malerisches Estland
REPORT 07: Einreise nach Weiss-Russland
REPORT 08: Durch Russland 1: Ivangorod-Moskau
REPORT 09: Durch Russland 2: Goldener Ring
REPORT 10: Durch Russland 3: Zum Osten Russlands Richtung Kasachstan
REPORT 11: Durch Russland 4: Weiter im Osten von Nlschni bis Chelaybinsk
REPORT 12: Durch Russland 5: Wir nähern uns der Grenze zu Kasachstan
REPORT 13: Durch Kasachstan
REPORT 14: Wir durchqueren Kirgistan
REPORT 15: Das wilde Tadjikistan

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Am 8. März 2018 war es soweit und wir konnten unser Fahrzeug bei VARIOmobil in Bohmte DE abholen. Es hat zwar bereits einige Jahre auf dem Buckel, doch es wurde mit 6 Solarpanels  aufgerüstet und auf Hochglanz poliert.

REPORT 1: ES GEHT LOS – Abreise aus der Schweiz!

Endlich unsere Frontscheibe ist gekommen – wir können starten.
Awuerzburgm 23. Mai 2018 beginnt unsere Reise in den Osten. Wir verlassen also die schönen Schweizer Berge und begeben uns in neue Territorien. Alles Richtung Norden am Zürichsee entlang – durch den ewig stauenden Gubristtunnel bei Zürich immer Richtung Schaffhausen. Dort wollen wir über die Grenze nach Deutschland. Wir hatten Glück kein Stau und die Sonne beginnt zu scheinen. Doch leider hielt dies schöne Reisewetter nicht lange an. Der Himmel verdunkelt sich, bald beginnt es zu regnen. In der Nähe von Stuttgart machen wir unsere erste Rast. Weiter geht’s bis wir in der Nähe von Würzburg abseits der Autobahn eine schöne Stelle gefunden haben zum Übernachten.

REPORT 02: Auf dem Weg nach Dresden
Der nächste Tag beginnt mit Regen. Also fahren wir auf der Autobahn weiter. Das war jedoch eine Fehlentscheidung. Ein megariesiger Stau….Drei LKW‘s verunfallten. Wir fuhren an der Unfallstelle vorbei, kein schöner Anblick. Ob da wohl jemand überlebt hat? Kaum einige Kilometer gefahren, geraten wir an den nächsten Unfall. Später gab’s noch 2 Autos die bei wohl mit übersetzter Geschwindigkeit die Herrschaft über ihr Fahrzeug verloren. Heute ist wohl der „Tag der Unfälle“…Der Regen prasselt heftig auf die Scheibe. Den Scheibenwischern bereitet es grosse Mühe die Wassermassen weg zu befördern. Und da passiert es auch schon. Ein Scheibenwischer streikt! Gott sei Dank funktioniert der Wischer auf der Fahrerseite noch. Wir suchen also eine MAN-Werkstätte. Nach 15 minütiger Reparatur funktionieren beide Wischer wieder. Später vernahmen wir im Radio, dass viele Orte unter Wasser standen. Zum Teil fiel sogar die Schule aus.

Mitten in Dresden finden wir einen Wohnmobil-Stellplatz. Von hier aus kann man die ganze Stadt erkunden. Auf der rechten Seite der Elbe befindet sich ein unendlicher langer Spazierweg. Der Altstadt-Teil liegt gleich gegenüber. Ein Klick und der Goldene Reiter ist erfasst in meiner Bildersammlung. Wer ist dieser Goldene Reiter?  Wir schlendern über die Augustusbrücke. Die Hofkirche befindet sich am Schlossplatz gleich bei der Augustusbrücke. Im Durchgang zum Residenzschloss erlauben wir uns einen kurzen Blick in den Stallhof. Ruhig und angenehm kühl ist es hier. Oben an der Fassade hängen Hirsch- und Steinbockgeweihe. Auf der anderen Seite schauen, in Stein gemeisselte Wildschwein-, Elch- und Bärenköpfe herab. Weiter geht’s Richtung Altmarkt. Ein riesiger Marktplatz auf dem gerade der Christopher Street Day gefeiert wird. Viele Leute geniessen den sonnigen oder schon fast heissen Tag (28°). Unzählige Musikanten sind zu hören bis weit in die Nacht hinein.
Früh morgens gibt’s Brötchen per Auto-Bäckerei. Die nette Frau Bäcker schwatzte mir die leckeren und berühmten Dresdner Eierschnecken auf – mmmhh wirklich lecker! Das müsst ihr wirklich mal probieren, wenn ihr in Dresden seid.Dresden01

REPORT 03: Quer durch Polen
Gefahrene Strecke: Wroclaw – Krakau – Auschwitz – Lublin – Białowieża – Suwałki

Weiter geht’s Richtung polnische Grenze. Früher standen hier kilometerlange Autoschlangen. Oft wartete man hier drei bis sechs Stunden zum Grenzübertritt. Gleich dahinter standen, etlichen Händler mit ihrer Ware. Da fand man fast alles. Vom Gemüse-Händler bis zum Auto-Händler. Doch jetzt merkt man kaum, dass man über die Grenze fährt, nur das alte Zollgebäude am Strassenrand erinnert noch an die vergangenen Zeiten. In Polen hat sich sehr viel verändert, seit meinem letzten Besuch vor bald 20Jahren. Schöne breite und neue Strassen wurden gebaut. Früher begegnete man auf Schnellstrassen auf Pferdefuhrwerke und Fussgängerstreifen, ja sogar Bushaltestellen. An den Strassenrändern standen sehr oft Autostopper, welche eine günstige Mitfahrgelegenheit suchten. Nichts – weg – vorbei sind die Zeiten! Polen ist in die Neuzeit gerückt. Die Felder werden heute mit grossen Traktoren gepflügt und bewirtschaftet. Doch eines ist geblieben.

Die Störche sind noch da! Viele Störche finden hier ideale Bedingungen vor, um ihre Jungen grosszuziehen. Schnell an der ersten Tankstelle kaufen wir unser Maut-Gerät und stecken es an die Scheibe unseres Wohnmobils (11,7T). PKW benötigen nur eine Vignette, doch alles was über 3,5T ist, beschafft sich an einer Tankstelle ein Maut-Gerät. 

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Wir kommen in Wrocław (Breslau) an. Breslau ist mit ca. 650‘000 Einwohner die viertgrösste Stadt in Polen. Es bietet mit den zahlreichen historischen Bauten eine wahre Kulisse zur Vergangenheit. Ein Wahrzeichen ist die Altstadt mit dem wunderschönen Rathaus. Ebenso eines der neueren Werke ist der 212m hohe Sky Tower das zeithöchste Gebäude des Landes. Wir fahren geradewegs durch die ganze Stadt bis zum Olympiastadion. Dort befindet sich unser erster Campingplatz. Eine sehr knappe Einfahrt für unser 2.5m breites Gefährt. Wir stellen uns auf die frisch gemähte Wiese.

Am nächsten Tag benutzen wir die Möglichkeit und spielten Tennis auf der gegenüberliegenden Anlage. Naja, so gut wie die Jungs und Girls auf dem Court nebenan sind wir noch lange nicht. Es findet gerade ein Turnier statt. Die ganze Anlage mit den über 20 Tenniscourts wurde auf Hochglanz poliert und hübsch hergerichtet. Im Tennisrestaurant wartet man schon auf unsere Bestellung. Schnell trinken wir unseren Kaffee und machen uns auf den Weg. Heute fahren wir nach Auschwitz.

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Am späten Nachmittag kommen wir in Oświęcim-Brzezinka / Auschwitz-Birkenau an. Grosse leere Gebäude, Block an Block gereiht, umgeben von einem unerklimmbaren hohem Zaun. Hier steht also das grösste Konzentrationslager der Welt, in der wohl die schlimmsten Greultaten verübt wurden. Nein, ich möchte nicht mal dran denken, was hier wohl alles geschehn mag. Über eine Million Gefangene lebten hier während des 2. Weltkrieges. Über 1,5 Million überlebten diese Tortur nicht. Die Deportierten wurden gleich bei Ankunft ausgesondert und eingeteilt. Rund 75% der Gefangenen kamen gleich in den Gaskammern um. Ich besuche das KZ Auschwitz 2. Riesig ist die Fläche, welche eingeteilt wurde in verschiedene Blockareale. Getrennt wurden diese mit 2 Stacheldraht-Toren. Wenn ich die Behausungen ansehe möchte ich kein einzigen Tag hier ausharren müssen. Wenn ich mir dann noch vorstelle, hier zu leben und zu schlafen, läuft mir der kalte Schauder den Rücken runter. Dunkel ist es, durchzogen von einem unangenehmen Geruch. Frauen, Männer und Kinder wurden in separaten Gebäuden getrennt gehalten. Männer mussten arbeiten, Frauen wurden oft gepeinigt bevor sie in die Gaskammern kamen und an den Kindern experi-mentierte Doktor Mengele herum.
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Weit, weit weg fahren wir durch Kleinpolen Richtung Lublin. Im Herzen von Lublin befindet sich die Altstadt. Sie ist nicht allzu gross, aber mit sehr viel Charme. An der Kathedrale vorbei, durch ein schmales Gässchen und schon befinden wir uns mitten auf dem Rathausplatz. Restaurant an Restaurant gereiht, hat man hier die Qual der Wahl. Von Deutsch-Polnisch bis Russischer Küche alles findet man hier. Ebenfalls bieten hier viele verschiedene Handarbeits-Künstler ihre Ware zum Kauf an, von der eigens hergestellten Handtasche bis zum selbstgestrickten Hasen alles findet man hier so manches. Wir schlendern durch die engen Gassen. Unter dem nächsten Torbogen sitzt ein Handorgelspieler und schunkelt seine Lieder den Passanten vor. Schnell eine Münze in den Hut und weiter geht’s. Am Abend reisen wir weiter in den Nord-Osten. lublin01

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Hier im Osten von Polen spürt man bereits den russischen Einschlag. Die Häuser sind nicht mehr gleich gebaut und die Kirchen haben einen orthodoxen Stil. Manchmal sieht man sogar drei verschiedene Symbole vor der Kirche. ostpolen1
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Unterwegs übernachten wir an einer Tankstelle zwischen den LKWs. Früh morgens geht’s weiter, dachten wir. Doch weit gefehlt. Wir schliefen bis 8Uhr. Alle LKWs sind schon lange weg und wir sind die letzten. Nach dem Kaffee bei der Tankstelle fahren auch wir weiter Richtung Białowieża-Urwald. Das ist ein riesiges Naturschutzgebiet (1500 km2) in der polnisch-weissrussischen Region. Dieser Urwald gilt als letztes Urwaldgebiet Europas. Hier leben noch die letzten wilden Wisente/Bisons Europas und man trifft hier auch freilebende Konik/Tarpan das Wildpferd Polens.
Mit unserem Womo fahren wir in Białowieża ein und suchen einen Parkplatz. Kein einfaches Ding, den unser Womo misst 8.5m und ist 2.5m breit. Alle 3 Bus-Parkplätze sind besetzt und auf einen normalen Pw – Parkplatz passen wir nicht. Wir wenden uns Womo nochmals und die Suche beginnt von neuem. Halb genervt, parken wir unser Womo auf zwei Pw-Parkpätze. Direkt vor der Kirche und dem Park stehen wir nun. Die Polizei fährt an uns vorbei. Scheinbar stören wir nicht. Wir gehen um die Kirche, schauen nochmals, es stört wirklich niemand. Es ist ein recht grosser Park mit riesigem Teich und uralten Bäumen. Wie wir nachlesen konnten sind etliche Bäume 400Jahre alt einzelne wurden sogar auf 800Jahre geschätzt. Im ganzen Park streifen wir herum, kein Wisent-kein Pferd, nur wilde Mücken welche uns fressen wollen. Im Wald allein herumstreifen und nach wilden Tieren Ausschau halten, naja das ist nicht mein Ding. Da bin ich zu wenig abenteuerlustig. Wir fahren zurück, schade….STOP ruf ich. Hier rechts! Da steht doch tatsächlich eine hölzerne Tafel mit der Aufschrift Reservat Białowieża. Neugierig biegen wir ab und holpern über die Waldstrasse…mitten im Wald befindet sich der kleine Zoo. Hier hat man also die vielen Tiere versteckt: Wisente, Wölfe, Wildpferde, Rehe, Wildschweine, Elche, Hirsche und ein Hybrid-Wisent (Kreuzung Hausrind-Wisent). Der Rundgang dauert, wenn man langsam geht, eine Stunde. Glücklich die vermissten Tiere gesehen zu haben, steigen wir wieder ein und übernachten nochmals ganz in der Nähe der Wildtiere, mitten im Wald. Ruhig und erholsam war die Nacht ;-).
Drei Stunden später erreichen wir den Ort Suwałki. Die Sonne begleitete uns fortwährend. Es ist immer noch zwischen 25 und 28 Grad. Direkt fahren wir zum Campingplatz Eurocamping Nr. 133. Da bleiben wir für 2 Nächte. Grosses Sauber machen und Waschen ist angesagt. suwalki1  suwalki2

REPORT 04: LITAUEN
Gefahrene Strecke:
Trakai – Vilnius – Kaunas – Neherung – Šiauliai

Nach 2 Tagen Stillstand geht’s Richtung litauische Grenze weiter. Die Strasse wird schmäler und wir umfahren das alte Zoll-Gebäude mit den 1000 Spinnweben. Die Fenster sind ganz milchig. Das Zollhaus steht wohl schon lange leer. Seit 2009 gehören die Baltischen Staaten zum Schengener Raum. Das sind nun bald 10 Jahre mit offenem Zoll. Kaum sind wir auf litauischem Boden, steht da schon die erste grössere Polizei-Kontrolle. Ohne uns zu kontrollieren, können wir durchfahren. Wir kommen ins erste Dorf… Ui – was war denn das??? Heftig werden wir durchgeschüttelt – die erste Strassenschwelle. Auf der Reise durch Litauen, sind wir unzähligen Schwellen begegnet. Deshalb haben wir Litauen als sogenanntes „Schwellenland“ bezeichnet. Ausserorts durften wir mit unserem Gefährt 70 Km/h fahren, dann kam die 50er Tafel und…was dann…? – Ja genau, richtig eine weitere Schwelle. Schnell begreifen wir das. Sonst hätten wir wohl, in Litauen einen Achsbruch erlitten. Achtung! Wieder eine Polizei-Kontrolle!! Nach der dritten Kontrolle, suchen wir einen schönen Rastplatz. Litauen01Litauen02
Auf einer kleinen Anhöhe finden unseren Rastplatz für die Nacht. Gleich unterhalb des Rastplatzes steht ein litauischer Hof, direkt am See. Nur das Gezwitscher der Vögel ist zu hören. Ich koche uns ein feines Nachtessen. Nachher wollen wir noch auf meinen Geburtstag anstossen. Doch was ist jetzt los?!? Plötzlich schiesst ein Fahrzeug auf unsern Rastplatz. Polizei!! Äh was wollen die von uns. Sie stellen Ihren Wagen direkt neben unserem ab. Nach einer Weile steigt ein Polizist aus und geht um unser Fahrzeug herum. Er steigt wieder ein. Nichts passiert und wir warten. Er steigt wieder aus und schaut wieder. Er steigt wieder ein und fährt gehetzt zur Einfahrt. Plötzlich steigt der Polizist auf der Beifahrerseite aus und rennt zur Strasse. Dort winkt er einen kleinen Reise-Car von der Strasse. Der Fahrer steigt aus, zeigt seine Papiere. Kurzerhand wird der Fahrer mitgenommen. Die Passagiere warten währenddessen geduldig. Es dauert auch keine 5 Minuten und das Polizeiauto ist wieder da. Der Fahrer steigt aus dem Polizeiauto aus und steigt in den Reise-Car ein. Fertig ist die Show. Gemütlich stossen wir nun auf meinen Geburtstag und auf unsere heutigen Erlebnisse an. Litauen03Litauen04  
Nach dem Frühstück geht’s weiter. Unser nächstes Ziel ist die Burg in Trakai. Gegen Mittag erreichen wir den Ausflugsort Trakai. Wir sind wohl nicht die Einzigen, doch noch einige freie Parkplätze sind vorhanden. An der Strasse stehen unzähligen Stände an den jeder Verkäufer seine Waren anpreist. Die Burg steht auf einer kleinen Insel. Die erste Burg wurde im 14. Jahrhundert erbaut. Eine kurze Zeit wurde Trakai sogar zur Hauptstadt Litauens. Sie wurde erst als Residenz des damaligen Fürsten genutzt, danach als Verteidungsobjekt und zuletzt sogar als Gefängnis. 1655 wurde die Burg zerstört und nicht wieder aufgebaut. Erst gegen 1900 sah man den Wert dieser Burg. Sie wurde wieder rekonsturiert und Stein für Stein aufgebaut. Erst in den 80er Jahren wurde sie fertig gestellt. Tolle Arbeit! Das ist eine meiner Favoriten an Sehenswürdigkeiten in den Baltischen Staaten.
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Vilnius ist die Hauptstadt von Litauen. Erst wollten wir in Vilnus übernachten, doch dann entscheiden wir uns um. Unser Fahrzeug parken wir unter den Bäumen und erkunden die Stadt zu Fuss. Es ist wieder ein sehr heisser Tag. Das Thermometer zeigt wieder über 30 Grad an. Als erstes besuchen wir die St.Anna Kirche. Gleich beim Eingang im rechten Flügel findet eine Taufe statt. Alle sind schön angezogen. Deshalb versuchen wir nicht gross zu stören und verlassen die Kirche wieder. Einige Schritte weiter auf dem Hügel weit oben stehen 3 Kreuze. Wie wir erst später vernahmen, stehen diese 3 Kreuze in Gedenken an 3 ermordete Franziskanermönche aus dem 14 Jh. Das besuchen wir allerdings nicht. Rechts, links und wir sind im Park vor dem Platz der Kathadrale St. Stanislaus. Unter den Bäumen ist es sehr angenehm kühl. Auf dem Platz vor der Katherdrahle findet soeben eine Live Übertragung fürs Fernsehen statt. Verschiedene litauische Künstler stehen auf der Bühne. Wir hören einen Augenblick gespannt zu. Nun geht’s in die Altstadt. Kleine Gassen, interessante Gebäude. Wir begegnen den verschiedensten Leuten von Jung bis Alt. Wir können uns nur schlecht von Vilnus trennen, es gäbe noch vieles zu bestaunen.
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Wir übernachten direkt am See unweit von Kaunas. Dort steht unser nächstes Ziel IX Fortas. Das Fort wurde um 1900 erbaut und sollte als Festungsanlage dienen. 3 von ursprünglich geplanten 8 Festungen wurden fertiggestellt. Erst wurde es von den Russen als militärische Anlage genutzt, dann aber im 2. Weltkrieg von der Deutschen Armee besetzt. Heute dient es als Gedenkstätte für all die Opfer im 2. Weltkrieg – verfolgte, deportierte und zum Schluss ermordete Juden. Litauen20
Nach 2 Stündiger Fahrt erreichen wir die Küste der Baltischen See. Ein frischer Wind weht uns entgegen. Das Thermometer zeigt nun nur 11 Grad. Wir ziehen die Jacken an. Mit der Fähre über die kurze Passage gelangen wir auf den Küstenstreifen Neherung. Der Streifen ist aufgeteilt. In der Mitte ist die Grenze zur russischen Enklave Kalingrad. Die Strasse Nr. 167 führt durch das geschützte Naturreservat. Links und rechts der Strasse sieht man nur Wald. Am Ende der fast 50 Km langen Strecke liegt Nida. Hier wohnte Thomas Mann, der Nobelpreisträger. Er schrieb bekannte Romane wie z.B. Die Buddenbrooks, Tristan. Er starb 1955 in der Schweiz. Litauen21
Berg der heiligen Kreuze. Gigantische diese Mengen an Kreuzen. Der ganze Berg ist voll. Zählen ist da unmöglich. Viele pilgern hier her und hinterlassen im Gedenken an Verstorbene oder mit der Bitte um Etwas.
Der Legende nach schlief hier ein Vater mit seiner kranken Tochter. Im Traum erschien ihm eine Frauengestalt. Diese Frau beauftragte den Vater auf dem Berg ein Kreuz aufzustellen. So getan. Als der Vater und die Tochter am Morgen aufwachten, war die Tochter gesund.Litauen22

REPORT 05: Weiter nach Lettland
Gefahrene Strecke: Rundale – Pils – Riga

Hurra! Die letzte Schwelle ist geschafft. Wir konnten Litauen ohne Achsbruch passieren. Wir erreichen Lettland. Nach kurzer Zeit und erneut sehr holpriger Strasse erreichen wir das Schloss Rundale. Es ist viel grösser als ich es mir vorgestellt hatte. Etwa 3 Schulklassen und 10 Touristen spazieren vor uns in Richtung Schloss. An der Kasse lösen wir das Ticket mit Rosengarten. Falls ihr auch mal das Vergnügen habt hierher zu kommen, unbedingt mit Rosengarten lösen! Als wir das Schloss betreten verschlägt es uns fast den Atem. Ich schau nochmals kurz das Ticket an. Nein es steht nicht Schloss Versailles darauf. Prunk und Glanz – Gold und Edel! Es steht Versailles in nichts nach. Da gibt es blaue, grüne, rote Sääle – ja sogar einen goldenen Saal. Für grosse Jungs gibt auch ein Spielzimmer mit einem Billard-Tisch. Im weissen Saal finden wir die 3 Schulklassen wieder. Schöne litauische Lieder werden gesungen und von Geige und Klavier begleitet. 2 Paare tanzen zu der mittelalterlichen Musik. Offensichtlich wird hier für eine wichtige musikalische Unterhaltung geübt. Einige Kinder haben sich bereits umgezogen. Schade, dass wir weiter müssen. Der Himmel wird dunkler und wir möchten ja noch in den Garten. Durch die vielen Sääle und Gänge gelangen wir in den Rosengarten. Der riesige Rosengarten befindet sich gleich beim Eingang zum Schlossgarten. Jede einzelne Rose wird gehegt und gepflegt. Die Rosen tragen ein Schild, darauf ist ersichtlich, woher die Rosen stammen. Alle Farben und alle Arten von Rosen aus ganz Europa ja sogar aus der Schweiz. Im hinteren Teil findet man einen Gartenteil mit vielen verschiedenen Obstbäumen, einen Irrgarten und das grüne Theater. Im grünen Theater werden heute noch während der Sommermonate entsprechende Theater aufgeführt. Ups! Der erste Tropfen fällt vom Himmel. Schnell suchen wir Schutz im „Garten-Restaurant“. Eine Kaffee-Länge bleiben wir, der Regen-Spuk ist vorbei und die Sonne tritt wieder hervor.

Das barocke Schloss wurde 1735 bis 1740 erbaut. Es diente der damaligen russischen Zarin Anna Iwanowna als Sommerresidenz. Leider verstarb die Zarin sehr früh. Zwanzig Jahre später residierte die russische Zarin Katharina II darin. Einige Bauarbeiten liess die neue Eigentümerin noch fertigstellen wie zB. die schönen Keramik-Ofen. Im ersten Weltkrieg wurde das Schloss stark beschädigt und nach dem Baueraufstand 1920 ging es in lettischen Staatsbesitz über. Der Staat funktionierte das Schloss um. Erst in Wohnungen und Schulen, später in ein Spital. Während des 2. Weltkrieges wurde es sogar als Kornkammer genutzt. Das Schloss litt sehr unter dieser Entwertung. Erst 1972 wurde es mühsam wieder restauriert. Auch heute noch wird wacker restauriert. Übrigens ist Schloss Rundale das einzige Schloss mit bewohntem Storchennest das ich kenne.

Weiter geht’s auf holprigen Strassen. Ich dachte die Schwellen in Litauen sein schlimm, doch diese Strassen übertreffen das noch. Unterwegs treffen wir auf, für uns, spezielle Eigenarten.

Was macht ein Fahrrad auf einer Schnellstrasse? oder eine Bushaltestelle?

Unser Navi zeigt uns den direkten Weg nach Jurmala. Hier möchten wir das bekannte Heilbad ausprobieren. Der Schlamm soll eine heilende Wirkung haben. Doch leider wird daraus nichts. Es ist gerade Feierabendverkehr und jede Strasse welche an den Strand führt, ist viel zu klein für unser Womo und es herrscht grosses Verkehrsaufkommen. Sehnsüchtig schauen wir nochmals Richtung Strand und entscheiden leider weiter zu fahren – nach Riga.

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Riga liegt direkt am Meer. Eingebettet in einer grossen Bucht. Grosse Schiffe liegen im Hafen zur Abfahrt bereit. Auf einer Tafel steht „Stockholm.“ Der Wind ist immer noch ziemlich rau. Am CS-Turm vorbei rechts links ..nein vorbei, bitte drehen. Tja nach kurzem Umweg finden wir mitten in Riga den Campingplatz. Dicht beieinander stehen die Camper auf engem Raum. Wir werden zur Rezeption eingewiesen. Der nette Herr erklärt uns kurz den Platz und was Riga uns alles zu bieten hat. Er überlässt uns eine Stadtkarte. Gleich morgen um 10:15 fährt der Sightseeing Bus direkt vom Camping zu jeder Sehenswürdigkeit während 1 ½ Std. Kosten EUR 15 pro Person. Wir entscheiden uns die Altstadt zu Fuss zu erkunden. Die Altstadt befindet sich unmittelbar nach der Brücke rechts.

Nach der Brücke steht rechts der Palast von Riga. Zwei Soldaten patrouillieren und einer passt auf die Türen auf. Eigentlich sehr unauffällig und von aussen gar nicht so pompös. Der Garten ist sehr klein. Wir biegen in eine enge Gasse. Bruder Klaus begrüsst uns mit den Tauben. Plötzlich stehen wir in Mitten des Domplatzes. Ein riesiger Platz. Geradeaus entdecken wir ein altes Feuerwehrauto mit Löschwasser, grins. Es ist wieder ein sehr heisser Tag und wir suchen den Schatten. Mein Gott wenn ich auf diesem Platz die Preise der Getränke ansehe, vergeht mir die Lust auf etwas Kühles. Ein Bier kostet EUR 7.50. Wir folgen den Leuten und gelangen vor Rigas Kunsthaus. Die 3 Brüder befinden sich gleich daneben. Einige Künstler versuchen die vielen Touristen mit ihren Künsten zu überzeugen. Einige klingen gar nicht so schlecht. Wir setzen uns einen Augenblick auf die Bank und hören zu. Ein etwas skurriler Typ setzt sich neben uns auf die Bank. Plötzlich beginnt er wie wild mit seinem mitgebrachtem Glöckchen zu läuten. Autsch! Meine Ohren schmerzen von diesem Gebimmel. Schnell flüchten wir in das gegenüberliegende Touristenzentrum. Neugierig schauen wir uns dort ein wenig um, und nehmen einen kostenfreien Stadtplan mit. Dieser Typ bimmelt immer noch….aber nun ohne uns. Vor dem Freiheitsdenkmal schiessen wir ein Foto. Wir schlendern den Kanal entlang, durch den Park bis zum Pulverturm. Dort tauchen wir wieder in die Altstadt ein. Nur ein kurzes Stückchen geradeaus, versteckt in einer Gasse finden wir das Schwedentor. Auch darüber gibt es verschiedene Legenden. Die Eine handelt wieder mal von der Liebe, wie könnte es auch anders sein und die Andere von Herrschaft. Findet heraus welche Legende stimmt und teilt es mir mit …. Danke! Das kleine Restaurant 1221 hat es mir angetan. Es wirkt mit den Kühen schon fast schweizerisch. Das Alter dieses Gebäudes wird jedoch mit nur 300 Jahren geschätzt. Es gefällt mir trotzdem.

Bald verlassen wir die schöne und interessante Stadt Riga und fahren Richtung Estland. Was treffen wir wohl dort an?

Report 6: Malerisches Estland
Gefahrene Strecke: Võrtisjärv – Pärnu – Saaremaa – Hiiumaa – Haapsalu – Keila – Tallinn

Endlich die holprigen Strassen sind vorbei. Bei Valka fahren wir über die Grenze nach Estland. Hier wollen wir mal nicht so viele historische Monumente anschauen, sondern die Natur geniessen. Estland soll ein Paradies für Angler sein. So fahren wir zum Vortsjarv. Dieser liegt mitten in der Wildnis. Natürlich hoffen wir auch „wilde Tiere“ zu sehen. Es gibt hier Bären, Wölfe, Elche und Hirsche. In jede offene Lichtung schauen wir. Doch ausser dunklem Gestrüpp und unendlich viele Bäume sehen wir nichts. In der Wildnis übernachten. Oh Gott – das ist ja Wildnis pur. Einmal aussteigen und der Überfall beginnt. Wilde Tier stechen auf uns ein – schnell retten wir uns wieder ins Womo. Mit hinein gerettet haben wir mindestens auch 10 Mücken pro Person. Nun ist die Situation umgekehrt. Der Jäger wird zum Gejagten. Wir wehren uns mit allen Klatschen. Geschafft! Keine Mücke hat es überlebt – oder doch? Der See ist gross. Wir suchen nach einer geeigneten Stelle. Den ganzen See haben wir umrundet. Entweder kommt man nicht zum See oder an den schönen Stellen steht bereits ein Haus. Keine Chance. Kurzerhand stellen wir unser Programm um.

 An Pärnu vorbei fahren wir zu den beiden Inseln in der Baltischen See. Saaremaa und Hiiumaa. Mit der Fähre gelangen wir von Virtsu nach Kuivatsu (Saaremaa). Das ist die etwas grössere Insel. Ein richtiges Tierparadies scheint das hier zu sein. Überall treffen wir auf Schwäne. Ich wusste gar nicht, das Schwäne auch auf dem Meer zu Hause sind.  Estland01  Estland02
Estland03 Auf der Insel Saaremaa wollen wir etwas ganz besonderes besuchen, den Meteoriteneinschlag in Kaali. Man schätzt, dass dieser Einschlag vor ca 3500 – 7600 Jahren geschah. 46 Tonnen Gestein flogen mit etwa 15Km/Sec. Und trafen die kleine Insel. Welche Genauigkeit! Die Krater sind ca. 15 – 20 Meter tief weisen einem Durchmesser von ca 40 – 60 Meter auf. Acht solche Krater hat man gefunden.
 Estland04 Estland05 Nützliche Ausdrücke

 Tere – Hallo
Palun – Bitte
Aitäh – Danke
Jah – Ja
Ei – Nein
Tervieseks! – Prost
Vabandust – Entschuldigung

Nägemist – Auf Wiedersehen

Die Burg in Kuressaare wurde im 16. Jahrhundert erbaut. 6 Türme und ein riesiger Wall mit Wassergraben dienten zum Schutz der Angreifer. Anfangs 17. Jahrhundert brannte es nieder. Es wurde wieder aufgebaut und im 18. Jahrhundert durch Russische Trupps wieder zerstört. Erst 1973 restaurierte man diese schöne Burg wieder.
Gleich gegenüber der Burg befindet sich ein unendlich langer Sand- bzw. Badestrand mit Spielplatz. Das Wasser ist heute 18 Grad, die Luft 21 Grad, der Wind 6m/s. Viele Leute geniessen hier den Park der rund um die Burg angebracht ist. Einige spazieren, einige angeln oder geniessen den lauen Abend im Restaurant bei gemütlicher Musik.

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 Estland12Estland13 Leuchtturm von Sõrve
1646 liess der Generalgouverneur Livlands auf der kleinen Insel an der Spitze ein einfaches Leuchtfeuer errichten. Durch die heftigen Herbststürme wurde es klar, dass ein Feuer ungeeignet ist. 1770 wurde an gleicher Stelle ein Leuchtturm aus Stein errichtet. Im 1. Weltkrieg wurde dieser zerstört. Der heutige 52 Meter hohe Leuchtturm wurde 1960 erstellt.Wir geniessen den Abend im gegenüberliegenden Restaurant. Auf der Speisekarte steht Fisch. An diesem romantischen Örtchen übernachten. Am nächsten Morgen fahren wir weiter.

Bilder von Saaremaa
Kurz nach dem Leuchtturm kommen wir auf unsere erste Schotterstrasse. Es erstaunt uns doch sehr, wie ruhig wir darauf fahren können. Doch sehr viel Staub wirbeln wir auf der trockenen Strasse auf. Das entgegenkommende Auto nebeln wir komplett ein. Unsere Fahrräder hinten auf dem Fahrradträger sind nun dick mit Staub eingepackt. Wie kriegt man das wieder weg?

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Estland15 Estland17Kleine Häuschen stehen immer wieder nahe der Strasse jedoch gut getarnt im Wald versteckt. Um jedes Häuschen gibt es einen sehr schön angelegten Garten meist mit eigenem Teich. Eine wahre Idylle! Doch, wenn ich an die vielen Mücken denke – nein, vielleicht doch zu viel Idylle. Jedes Häuschen hat seinen eigenen Holzvorrat für den Winter.
Parkplätze

Wir sind jetzt schon einige Zeit in Estland unterwegs. Parkplätze sind wirklich sehr dünn gesät. Deshalb haben wir beschlossen, wir fotografieren eine dieser seltenen Parktafeln und stellen unsere eigene Parktafel auf.

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Ein 2.8 Km langer Naturpfad bei Kasari führt durch ein wahres Tierparadies. Fische, Schwäne, Enten, Kormorane ja sogar Seeadler leben hier. Ein Kormoran-Junges läuft tolpatschig über die Strasse ins nächste Schilf. Leider habe ich die Kamera nicht bereit, schade. Auf dem Pfad werden die verschiedenen Tierarten mit Hinweistafeln genau erklärt. Auf der Hälfte unseres Pfades besteigen wir die Aussichtsplattform. Natur pur, super schön!  Estland19 Estland20Estland21 Estland22
 Estland23 Estland24 Estland25 Estland26 Wir sind wieder auf Festland und fahren geradewegs nach Haapsalu. In Haapsalu wurde 1825 das erste Spa-Zentrum eröffnet. Der Schlamm soll eine heilende Wirkung haben. Auf der breiten Seepromenade spazieren wir bis zum Aussichtsturm. Dort biegen wir Richtung Zentrum zur Burg. Die Burg ist im Verschönerungsprozess, sie wird renoviert.
 Ganz in der Nähe von Tallinn sollen die Hexen von Tuhala ihr Unwesen treiben. Regelmässig lassen die Hexen den Brunnen überquellen. Das wollen wir natürlich genauer wissen. Erst suchen wir die Hexen im nahen Wald. Unzählige Mücken, eine Wolfsgrube, ein Pferdeloch und das Geldloch, aber keine Hexe. Den ganzen Pfad suchen wir ab. Mehr als 10‘000 Schritte sind wir wacker bei mehr als 30Grad gewandert. Internet sei Dank, seit ca 3 Jahren füllt sich der Brunnen nicht mehr. Unteridische Quellen sollen dafür verantwortlich sein. Diese füllten sich in den letzten Jahren nie mehr so stark. Kein Brunnen quoll mehr über. Estland27

Fazit: Tallinn ist eine Reise wert!

Seht selber – mehr muss ich dazu nicht mehr schreiben. Viele interessante Restaurants, etliche Museen und andere spezielle Sehenswürdigkeiten. Am Abend spazieren wir durch den Strandpark und geniessen einmal mehr den Sonnenuntergang. Mitte Juni dauert der unheimlich lang. Um 23Uhr ist es noch taghell und um 3Uhr früh auch wieder. Schlafen gibt es nicht! Man wir fast zum „Wachoholic“!

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Tallinns Weg in die Zukunft

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Tallinns Weg der Vergangenheit

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5 Gedanken zu “OST-TRIP Start

  1. Avatar von Rohr Rohr Juli 4, 2018 / 8:02 pm

    Die langen eintönigen Strassen strengen den Fahrer sicher sehr an.tolle Bilder. Lg Sonja

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  2. Avatar von Rohr Rohr Juli 6, 2018 / 6:00 pm

    Ich habe noch die Fliegen Netze von Schweden.

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  3. Avatar von Samuel Hörler Samuel Hörler Juli 17, 2018 / 10:54 am

    Hallo Sonja

    Ihr macht ja eine unglaublich tolle Reise! Habt ihr wirklich wilde Tiere in der Nacht im Wald vor Vortsjarv geshen?
    Die Zeilen zum Berg der Kreuze und die spannende Folklore über die Hexen von Tuhala waren toll zu lesen und die Fotos von vielen Burgen und Schlösser sehen echt beeindruckend aus!

    Ich wünsche euch noch eine tolle weiterreise und Achs- und Fahrweksbruch! 🙂

    MFG
    Sam

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  4. Avatar von Andreas Andreas August 9, 2018 / 11:52 pm

    Hey Ihr Zwei… Danke für das Feedback… und den Link zu eurem Blog… ich habe ihn mit großer Begeisterung gelesen… spannend… schön geschrieben… tolle Bilder… macht neugierig auf Abenteuer und mehr… schön das die Technik auf eurer Reise mitspielt… klingt ja schon teilweise nach Offroad-Strecken! 😉
    Ich wünsche Euch eine schöne Zeit… viele Sehenswürdigkeiten, Eindrücke und Erfahrungen… und hoffe auf weitere Bilder und Texte von eurer Tour… 🙂
    Lieben Gruss vom ‚Wechselrichter- und Solarregler-Monteur‘ – Andreas B. 😉

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  5. Avatar von Rohr Rohr August 12, 2018 / 9:37 am

    Alles Gute weiter hin und gute Fahrt. Es ist super toll was Ihr alles erlebt liebi grüss.

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